Film im Caligari


Robert Doisneau - Das Auge von Paris

Fr. 25.8.17 - 18 Uhr   So. 27.8.17 - 20 Uhr

 

Dokumentarfilm über Robert Doisneau, der vom kleinen Kind aus dem armen Vorort zu einem Superstar der Fotografieszene avancierte. Regisseurin Clémentine Deroudille hat als Enkelin des Künstlers Zugang zu bisher unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass und nutzt dies für ihren Dokumentarfilm, in dem auch Freunde und Kollegen des berühmten Fotografen zu Wort kommen. Neben der Person Doisneau selbst stehen in der Dokumentation auch dessen Sujets im Mittelpunkt – also Paris und die Menschen in der französischen Hauptstadt.

 

 

Don't blink - Robert Frank

Mo. 28.8.17 - 18 Uhr   Di. 29.8.17 - 20 Uhr

 

Ein Mann vor einer Jukebox in Las Vegas, ein Blick aus einem Hotelfenster in Montana, ein Autokino in Detroit: Mit seinen Momentaufnahmen aus den USA prägte der 1924 geborene Fotograf Robert Frank das Bild der Staaten. „The Americans“ gilt als eines der herausragenden Fotobücher zum Alltag Amerikas. Robert Frank bildete US-Kultur ab – und trieb sie voran, beeinflusste z. B. auch die Beatnik-Bewegung um die Autoren Alan Ginsberg, Jack Kerouac und William S. Burroughs. Frank saß an der Quelle: 1947 zog er in die USA, arbeitete seit den 1950ern in New York. Und er drehte Filme. Mit den Beat-Schriftstellern Allen Ginsberg und Gregory Corso entstand der Kurzfilm „Pull My Daisy“, mit den Rolling Stones der bis heute unveröffentlichte „Cocksucker Blues“. Der gefiel Mick Jagger sehr gut – bekundet ist aber auch seine Angst, nicht mehr in die USA einreisen zu dürfen, sollte dieser Tourfilm gezeigt werden…

 

 

Mapplethorpe: Look at the pictures

Mi. 30.8.17 - 17.30 Uhr   Do. 31.8.17 - 20 Uhr

 

Die Dokumentation Mapplethorpe: Look at the Pictures widmet sich dem Œuvre des umstrittenen Aktfotografen Robert Mapplethorpe.

Die Dokumentarfilmer Fenton Bailey und Randy Barbato werfen einen detaillierten Blick auf einen der kontroversesten Fotografen des 20. Jahrhunderts: den US-Amerikaner Robert Mapplethorpe. Mapplethorpe war dafür bekannt, Bilder vom Geschlechtsverkehr zwischen Männern und Nacktheit im Allgemeinen zu schießen. Seine Kritiker warfen ihm sogar vor, Pornografie als Kunst zu verkaufen.

Die Dokumentation geht auch auf seine unbekannteren Porträts von Blumen oder Skulpturen ein. Dabei kommen Kollegen und Freunde des Künstlers zu Wort und erklären, wie er die Konventionen der Kunstform Fotografie zu durchbrechen versuchte.